Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Arbeitswissenschaft / Ergonomie, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die arbeitswissenschaftliche Aufgabenstellung im Projektvorhaben lag in der Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung eines zentralen Arbeitsschutz-Managementsystems für die Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft. Hierbei ergab sich ein spezifischer Gestaltungsbedarf, der die Ausgangssituation in der FhG mit bewährten und ggf. standardisierten Methoden des Arbeitsschutzes angemessen verknüpft und innovativ weiterentwickelt. Vor dem Hintergrund ihrer Forschungsaktivitäten lassen sich die Ausgangsbedingungen für die Fraunhofer-Gesellschaft wie folgt beschreiben: ♦ Offenheit: Forschung ist ein kreativer und nicht abschließend beschreibbarer Prozess. Sie dient der Innovation und umfasst die Erschließung von Unbekanntem. Sie unterscheidet sich damit wesentlich von gesicherten Standards industrieller Produktion. Industrielle Arbeitsschutzstandards lassen sich nur bedingt auf die Forschung anwenden. Spezifisches Wissen um sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen, Arbeitsmittel und Stoffe ist oftmals erst das Ergebnis von Forschung. Arbeitsschutzwissen kann nicht in allen Fällen vorausgesetzt werden. ♦ Anforderungs- und Zieldefinition: Aufgrund der spezifischen Forschungsbedingungen sind Anforderungen, Zielvorgaben und Ergebnisse des Arbeitsschutzhandelns – die eine zielgerichtete Steuerung des Handelns ermöglichen – oft nur allgemeingültig und in intentionaler Weise zu definieren und zu bewerten. Für die Forschung resultiert daraus, dass sich Unterweisungen und Gefährdungsbeurteilungen etc. nur bedingt an standardisierten und formalen Arbeitsschutzregelungen orientieren können. ♦ Mitarbeiterwissen: Im Verlauf der Forschung erwerben die wissenschaftlichen Mitarbeiter ein spezifisches Wissen um sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen, Arbeitsstoffe und Verfahrensweisen etc. Dieses Wissen soll für den Arbeitsschutz verstärkt nutzbar gemacht werden. Grundsätzlich ist von einem hohen und eigenverantwortlichem Engagement der Mitarbeiter im Bereich des Arbeitsschutzes auszugehen. ♦ Diskontinuität: Aufgrund stetiger Veränderungsprozesse und einer gewünschten Mitarbeiterfluktuation erfordert ein systematisches, kontinuierliches Arbeitsschutzhandeln einen erhöhten Aufwand (z. B. für Unterweisung).

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